Das Giessen entscheidet wesentlich über das Leben der Orchidee. Bei der Orchideenhaltung auf der Fensterbank ist daher auf Folgendes zu achten:

 

 

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Möglichst abgestandenes oder Regenwasser verwenden.

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Der Wasserbedarf hängt vom Standort ab (Temperatur/Licht), jedoch sollte nicht öfter als einmal in der Woche gegossen werden, aber dann intensiv, d.h. kein Fingerhut oder Eierbecher sondern mit der Gießkanne o.ä. um das Wasser ausreichend zu verteilen. Wenn die Pflanzen getaucht statt gegossen werden, müssen die Intervalle noch größer sein - ca. alle 14 Tage.

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Die Pflanzen sollten immer von oben gegossen werden -  bis das Wasser durchläuft. Das durchgelaufene Wasser sollte entfernt werden. Praktisch sind auch spezielle Orchideentöpfe, die dafür sorgen, dass die Orchidee auf einem Absatz über dem Wasser steht.

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Die grobe Struktur des Orchideenpflanzstoffs verführt oft zur Annahme, dass das Wasser nur durchläuft. Tatsächlich speichert gutes Orchideensubstrat ausreichend Wasser. Das läßt sich auch durch das Gewicht des Topfes feststellen.

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Orchideen gedeihen nicht in Blumenerde. Sie benötigen einen meist grob strukturierten Pflanzstoff, denn Orchideen vertragen keine Staunässe

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Die Orchideen für die Zimmerkultur haben im allgemeinen keine Ruhephase, werden also das ganze Jahr über regelmäßig gegossen. Um sie auch wieder zum Blühen zu bringen sollte dieser Punkt jedoch bei der Anschaffung erfragt werden.

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Bei vielen Orchideenarten ist Sprühen nicht erforderlich. Wer darauf nicht verzichten möchte, sollte darauf achten, das kein Wasser im Herz oder den Blattachseln stehen bleibt. Daher möglichst morgens sprühen. Das Sprühen kann unter Umständen auch Pilzbefall fördern. Daher raten wir im allgemeinen davon ab.


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